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Viren - Trojaner und andere Schadsoftware - wie man sich schützen kann

Wem ist das noch nicht passiert?
Ein Mal unbedacht einen Link angeklickt oder den Dateinanhang einer Email geöffnet und man hat sich etwas eingefangen.
Vorausgesetzt, man bekommt überhaupt mit, dass sich ein Schadprogramm eingenistet hat, denn nicht jeder Virus/ Trojaner & Co. offenbart sein Tun.
Einige dieser Programmer verrichten ihre Arbeit im Hintergrund, ohne, dass Sie etwas davon merken.

Wie kann man sich davor jedoch schützen?
Nun denn, einen 100%-igen Schutz gibt es (leider) nicht. Selbst große Konzerne oder staatliche Institutionen können gehackt werden. 

Sie können jedoch einiges dazu beitragen, es dem Angreifer nicht zu leicht zu machen:

  • nutzen Sie auf einem Windows-PC immer ein Antivirus-Programm und aktualisieren dieses regelmäßig (es gibt auch kostenlose Versionen)
  • lassen Sie mindestens die windowseigene Firewall eingeschaltet
  • installieren Sie regelmäßig Betriebssystemupdates (ist bei Windows auch automatisch möglich)
  • updaten Sie beim Erscheinen neuer Versionen auch andere Programme (z.B. Adobe Flashplayer, Adobe Reader, etc.)
  • verzichten Sie, soweit möglich, ganz auf Flashplayer
  • aktualisieren Sie regelmäßig Ihren Webbrowser (wird meist automatisch durchgeführt)
  • öffnen Sie keine Programme, deren Herkuft Ihnen suspekt ist
  • öffnen Sie keine Dateianhänge oder Links aus unbekannten oder verdächtigen E-Mails (s. auch hier)
  • Ändern Sie Passwörter und Logindaten (z. B. bei Onlineportalen, Onlineshops, etc.) nur, indem Sie sich direkt über den Webbrowser dort anmelden und nicht über (meist gefakte) Links in E-Mails
  • Banken, Sparkassen, Anwaltkanzleien, Inkassobüros, etc. versenden in aller Regel keine E-Mails mit Zahlungsaufforderungen, sondern kommunizieren über Briefpost, was wiederum jedoch nicht heißen soll, dass alles, was Sie per Post bekommen, zu 100% vertrauenswürdig ist 
  • seien und bleiben Sie skeptisch
  • erstellen Sie regelmäßig Datensicherungen - vor allem Ihrer Systemdateien - damit können Sie ggf. im "Fall der Fälle" Ihr Windows wieder zurück setzen     

Noch ein Tipp:
Linux-Systeme sind gegenüber Viren und anderer Schadsoftware (noch) realtiv unempfindlich.
Vorausgesetzt, Sie haben genügend Platz auf Ihrer Festplatte, können Sie eine zusätzliche Linux-Partition auf dieser einrichten. 
Zu Beginn des Bootvorganges (PC-Start) entscheiden Sie dann per Auswahl, ob der PC mit Windows oder Linux starten soll.
Sind Sie längere Zeit im Web unterwegs, z.B. für Recherechen, tun Sie das unter Linux.
Noch besser und sicherer ist die Verwendung eines "Wechsel-Festplatten-Einschubes".
Hiermit kann man ohne Eingriff in den PC, die Festplatten wechseln.
Nutzt man eine Festplatte mit Windows für seine Standardanwendungen und eine andere mit einer Linux-Distribution. 
Das Ganze ist dann völlig autark. 

Dieser Beitrag spiegelt die subjektive Meinung des Autors wider.
Für die Anwendung der Ratschläge und Tipps ist der Leser allein verantwortlich.
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